Afghan Surf Championship

Die ersten afghanischen Surfmeisterschaften

Als mir mein Freund Afridun Amu vor einem Jahr von seinem Vorhaben erzählt, einen Surfverband für Afghanistan (WRAA) gründen zu wollen und die ersten afghanischen Surf-Meisterschaften auszurichten bin ich sofort angesteckt. Die Idee, über einen solchen Wettbewerb symbolisch ein ganz anderes und vor allem positives Bild von einer Region unserer Erde zu vermitteln, die in den Nachrichten sonst nur mit Krieg und Terror in Verbindung gebracht wird, finde ich großartig. Ich signalisiere Afridun sofort meine Unterstützung, als Fotograf das Event zu dokumentieren falls es tatsächlich so weit kommen sollte. Am vergangenen Wochenende war es dann so weit und ich mittendrin! :-) Hier geht es zum ersten Teil meiner Fotoreportage von den ersten afghanischen Meisterschaften im Wellenreiten.

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Meine letzte Welle in Sri Lanka wurde zufällig von einer Video Drohne aufgenommen! Und weil’s so schön war, widme ich dem kleinen Clip einen eigenen Blog Eintrag :-) Hier gibt’s noch eine längere Version und dazu auch ein paar Fotos von dem genialen Surf Trip nach Sri Lanka.

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Surfing Sri Lanka

Surfing Sri Lanka

Es gibt wohl keinen besseren Ort, um zum ersten Mal eine neue GoPro Kamera auszuführen als in den türkisblauen Wellen von Sri Lanka :-) Doch ich bin offensichtlich nicht der einzige mit dieser Idee. Bei meiner allerletzten Welle unseres Surftrips sehe ich wie plötzlich direkt über meinem Kopf eine Drohne hinweg fliegt! Die Piloten und ihre ganze lustige Truppe aus Colombo treffe ich glücklicherweise später am Strand und finde heraus, dass sie tatsächlich zum Spaß ein paar Aufnahmen damit gemacht haben. Und so komme ich zur Feier des Tages neben einem Sonnenuntergangsbier zum Abschluss noch zu ein paar einzigartigen Luftaufnahmen. Ich freue mich :-) Hier seht ihr die passenden Surf Fotos und vor allem das Drohnen Video:

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Sri Lanka Wildlife

Sri Lanka Wildlife

Wer eine Antwort auf diese Frage sucht, sollte nach Sri Lanka reisen. Dort nämlich kann man sowohl mit Walen als auch mit Elefanten direkt auf Tuchfühlung gehen. Mirissa im Süden von Sri Lanka ist zu dieser Jahreszeit sogar einer der besten Orte weltweit, um Wale zu beobachten. Blauwale, Finnwale, Orcas – das ganze Programm.

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Sri Lanka

Sri Lanka Sunrise.

Sonne und Surfen am indischen Ozean – ganz ohne e-mails, Handyklingeln und weit weg von Kälte, Schnee und Schmuddelwetter – das ist der einzige Plan für meine Winterauszeit in Sri Lanka. Die Kamera ist selbstverständlich trotzdem im Gepäck und hier habe ich für Euch direkt ein paar erste Eindrücke eingesammelt von diesem schönen Flecklein Erde :)

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Kelimutu

Das große Ziel erreicht!

Ich bin angekommen. In Ende und gleichzeitig auch am Ende einer langen und bewegten Reise stehe ich nun an dem selben wunderbaren Ort, der vor acht Jahren schon der östlichste Punkt und der Umkehrpunkt eines unvergesslichen Abenteuers war. Und schon damals, bei unserem kühnen Vorhaben von Freiburg nach Australien ohne Flugzeug zu reisen hätte es kaum einen würdigeren und schöneren Ort geben können, um eine Reise zu beenden als hier mitten im Herzen von Flores, der Blume Indonesiens. Hier in Ende.

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Wae Rebo

In Wae Rebo

Vier Stunden dauert alleine die Schüttelfahrt mit meinem in die Jahre gekommenen und nahezu lenkunfähigen Moped. Vom Hochland in Ruteng, bis ganz hinunter an die Südküste von Flores suche ich meinen Weg durch ein unsägliches Schotterpistenlabyrinth, das an Verwirrung und Schlaglöchern kaum zu übertreffen ist. Ich kann beim besten Willen nicht sagen wie, aber irgendwann komme ich tatsächlich an in Denge, dem vermutlich abgelegensten und kleinsten Fischerörtchen der Welt und dem Ausgangsort für meine Wanderung zu dem noch viel entlegeneren Bergdorf Wae Rebo.

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Busride on a Rooftop

Abenteuer Busdach.

Die wilde Fahrt geht weiter! Nach dem schlafraubenden Hupkonzert vor kurzem führt mich meine Weiterreise auf eine weitere abenteuerliche Busfahrt durch Ostindonesien. Fünf Stunden Fahrzeit und der einzig freie Platz in der völlig überfüllten Schrottlaube ist auf dem Busdach. Jede Menge Frischluft, Bambusäste auf Kopfhöhe, gut gelaunte Sitznachbarn und die beste Aussicht auf die Nahtoterlebnisse entgegenkommender Verkehrsteilnehmer bei stürmischsten Überholmanövern – dieser Ritt  ist spannender denn je. Aber seht selbst:

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Flores

Flores, die Blume Indonesiens.

Faszination Flores! Zum Auftakt der letzten Insel meiner großen Reise quer durch Indonesien begegne ich giftigen Drachen, schnorchle durch schillernd bunte Korallengärten und erlebe einzigartige Sonnenuntergänge.

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Surfing Sumbawa

Julian Wilson surfing Sumbawa.

Surfen und Fliegen in Sumbawa! Auf der vorletzten Insel meiner großen Reise quer durch Indonesien feiere ich ein freudiges Wiedersehen mit meinem guten Freund Bastian. Zusammen verbringen wir eine weitere Surfwoche auf den erstklassigen Wellen Ostindonesiens und dürfen dabei zusehen wie zwei der besten Surfer der Welt eine große Surfshow zelebrieren.

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Surfing Lombok

Traumwellen auf Lombok.

Weiße, kilometerlange und oft menschenleere Sandstrände, saftig grüne Hügel, unberührte Dschungelkulisse und türkisblaues Meer bei tropischen Temperaturen. Was sich wie ein herrlicher Traum anhört ist die Südküste von Lombok. Dass es hier auch noch perfekte Wellen zum Surfen gibt ist fast schon zu schön, um wahr zu sein. Genau deswegen verschlägt es mich auch länger als geplant in das recht verschlafene Fischerdörfchen Kuta.

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Gili Inseln

Gili Inseln

Nach den ereignisreichen aber auch sehr anstrengenden Tagen auf Ostjavas Vulkanmassiven steht jetzt Erholung an. Die paradiesischen Gili Inseln, eine kleine Inselgruppe in der Balisee vor der Nordwestküste Lomboks sind der perfekte Ort, um ein wenig Luft zu holen und zu entspannen.

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Ijen

Schwefelabbau im Krater von Kawah Ijen

Es ist vermutlich das Krasseste, was ich auf dieser Reise erleben und eine Erfahrung, die ich wohl nie vergessen werde: Die Schwefelmine am Kawah Ijen.
Dort hin zu gelangen ist jedoch erst mal wieder eine mittlere Odyssee. Stundenlange Fahrten, eingepfercht in stickigen Bussen bei größtmöglicher Hitze. Auch wenn das schon beinahe der Alltag ist, spurlos gehen diese Ritte auch an mir nicht vorüber. Und so komme ich spät und ausgelaugt in Paltuding, direkt am Fuße des Ijen an.

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Bromo

Der Bromo Vulkan im Tengger Vulkan Massiv.

Um 4 Uhr morgens geht es los. Ich habe mich vorübergehend einer Tour angeschlossen, um rechtzeitig von Probolinggo aus den Aussichtspunkt zu erreichen für den spektakulären Sonnenaufgang über dem Bromo Vulkan. Mit einem dicken Jeep geht die steile Fahrt über 2 Stunden lang bergauf. Irgendwann ist unser Auto dann Teil eines riesigen Convoys, der sich die enge Straße hinaufschlängelt zum Ziel. Oben angekommen ist die Hölle los.

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Pacitan

Klayar Beach bei Pacitan

Ich reise sechs Stunden holprig nach Pacitan. Das kleine Städtchen an der Küste Zentraljavas wurde mir vor kurzem von einem Zimmernachbarn empfohlen. Er hat nicht zu viel versprochen. Pacitan ist tatsächlich ein noch gänzlich unverbrauchtes Juwel. Touristisch betrachtet hat die Gegend hier wahrlich einiges zu bieten: Eine tolle Landschaft, traumhafte Buchten und Strände, eine ganze Reihe ordentlicher Surfspots und eine noch größere Reihe von spektakulären Kalksteinhöhlen. Trotz allem ist die touristische Infrastruktur vor Ort sehr überschaubar. In Anbetracht des wirtschaftlichen Potentials ist das  zwar einerseits verwunderlich aber andererseits auch irgendwie erfreulich. Der Ort bleibt dadurch unverstellt und authentisch und dadurch sehr reizvoll.

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Yogyakarta

Der Prambanan Tempel bei Yogyakarta

Eine entspannte Fahrt nach Yogyakarta im Zug, das war der Plan. Doch dieser Plan geht leider nicht auf. Kurz nach Abfahrt gibt die Aircondition Anlage im Zug ihren Geist auf und ich sitze 6 Stunden lang bei größtmöglicher Hitze in einer fahrenden Sauna. Ich tropfe wie ein Kieslaster, nicht mal die Fenster lassen sich öffnen – es ist kaum auszuhalten. Aber auch diese 6 Stunden gehen irgendwann vorbei und ich komme, wenn auch erschöpft endlich in Yogyakarta an.

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Borobudur

Mystisch: Borobudur

Um vier Uhr in der Früh klingelt der Wecker. Ein Pulverkaffee später sitzen Klara (eine Mitreisende) und ich auf unserem Roller auf dem Weg zum Setumbu Hill, von wo aus wir einen geradezu magischen Sonnenaufgang über dem Borobudur Tempel anschauen dürfen.
Borobudur ist eine der größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens. Insgesamt neun Stockwerke stehen auf einer über 120 Meter langen quadratischen Basis. Darüber liegen drei Terrassen mit insgesamt 72 Stupas. Die kolossale Pyramide befindet sich rund 25 Kilometer entfernt von Yogyakarta auf der Insel Java.

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Batu Karas

Batu Karas

Nach drei großen Städten ist es wieder mal an der Zeit, mich in ländlichere Gefilde und ans Meer zu bewegen. In Batu Karas verbringe ich ein paar Tage mit Surfen und ausgedehnten Rollerfahrten in das abwechslungsreiche Hinterland. Die Straßen, wenn man das noch so nennen darf, erinnern an Sumatra und führen zum Teil über waghalsige Passagen ans Ziel. Ein Highlight dabei ist die kippelige Bambusbrücke, die auf halbem Weg zwischen Batu Karas und dem eindrucksvollen Green Canyon liegt. Die Fahrt über die zittrig, wackelige Brücke mit ihrer fragwürdigen Statik ist für sich genommen schon ein kleines Abenteuer. Der Green Canyon mit seinen steilen und mit Moos überwucherten Steilwänden ist dann nur mit einem kleinen Boot erreichbar. Am Ende der Schlucht wartet der krönende Abschluss eines ereignisreichen Tages mit einem beherzten Sprung von einer Felsklippe ins erfrischende Wasser.

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Bandung

Wandern in den Teeplantagen von Bandung

Der Tag beginnt nicht gerade ideal. Zehn Minuten vor Abfahrt meines Zuges bleibe ich mit meinen Flip Flops in der Rolltreppe des Bahnhofs hängen und reiße meinen kompletten großen Zeh auf. Der Schuh ist futsch und in meinem Zeh klafft eine fiese Fleischwunde. Der Bahnhofsarzt verarztet mich provisorisch so dass ich gerade noch rechtzeitig auf den Zug springen kann.
Die bergige Fahrt nach Bandung ist spektakulär. Sie führt quasi mitten durch den Urwald. Der Zug hat schwer zu schaffen bei den zum Teil langen Anstiegen aber wir erreichen halbwegs planmäßig die im Vergleich zu Jakarta sehr sympathische Stadt Bandung („Stadt der Blumen“).

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Jakarta

Jakarta

Jakarta, an der Nordwestküste der Insel Java ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mit knapp 10 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt Südostasiens. Die Einwohnerzahl Jakartas ist von etwa 600.000 im Jahr 1945 auf 9,6 Millionen im Jahr 2010 angewachsen. Dieser drastische Bevölkerungszuwachs hat in Teilen der Stadt zu Überbevölkerung, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, einer Zunahme des Verkehrs und hoher Umweltverschmutzung geführt. Neben dem hässlichen Smog hängt über der Stadt außerdem eine unerträglich schwüle Hitze. Jedes frische T-Shirt ist in kürzester Zeit komplett durchgeschwitzt. Ich flüchte mich wo es nur geht unter Ventilatoren oder besser noch in Räumlichkeiten mit Aircondition. Anders wie in Singapur sind diese hier allerdings eher spärlich gesäät. Ich kann der Stadt nicht allzu viel abgewinnen und mache mich nach zwei Nächten wieder aus dem in großen Mengen vorhandenen Staub.

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Singapur

Singapur

Der Haken an Indonesien ist die Visaproblematik. Das Touristenvisum bei der Einreise gestattet eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen. Dieses ist (legalerweise) nur einmalig verlängerbar um weitere 30 Tage. Da ich aber insgesamt über drei Monate in Indonesien bin, entscheide ich mich vorerst für einen so genannten Visarun nach Singapur und werde die Verlängerung dann erst bei meinem neuen Visum durchführen.
Zunächst steht jedoch erst einmal der Abschied von meiner Mitbewohnerin Svenja an. Nach vier bewegten und intensiven Reisewochen zusammen muss sie nun leider wieder zurückfliegen nach Deutschland wo universitäre Verpflichtungen warten. Es war sehr schön in den vergangenen Wochen all die tollen Erfahrungen und Abenteuer mit jemandem teilen zu können und wir werden bestimmt noch lange an diese ereignisreiche Zeit zurückdenken. Für mich heißt es jetzt, alleine weiterreisen. Ich bin aufgeregt und sehr gespannt auf die Herausforderungen, die unterwegs auf mich warten, auf viele neue Bekanntschaften und auf das ganze große Unplanbare am Wegesrand meiner Weiterreise.

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Packliste

Packliste

Ich habe mir kürzlich ein bisschen Zeit genommen und meinen Rucksack ausgeleert. Was folgt ist im Groben die Packliste, die ich auf dieser Reise mit dabei habe. Macht zusammen ca. 13 kg Technik und 15 kg der Rest. Gott sei Dank bin ich in den warmen Tropen unterwegs! Hier geht es zur Packliste:

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Krui

Wellenzeit in Krui

Ich hoffe, das war die schlimmste Busfahrt dieser Reise, denn schlimmer geht es fast nicht. Das Drama fängt schon an bei der Abfahrt, die sich um sechs Stunden verzögert aufgrund des Freitagsgebetes. Als dann endlich doch noch ein Bus auftaucht ist dieser nicht mehr als ein Haufen Blech, zusammengehalten von einer Handvoll Nieten. Eine einzige Niete ist auch unser Busfahrer, der auf der ganzen Fahrt hauptsächlich damit beschäftig ist, sich zu verfahren, an ganz offensichtlich unmöglichen Stellen waghalsige Überholmanöver einzuleiten und/oder Leute über den Haufen zu fahren. Wie in einem billigen Film müssen manche Passanten tatsächlich von der Straße springen, um nicht unter die Räder zu kommen. Die Straßen sind unterirdisch schlecht und es ist unerträglich schwül. Nach 36 Stunden ist der Fahrer so müde, dass er mich fragt, das Steuer zu übernehmen. Mein kläglicher Versuch, das Monstrum zu steuern scheitert nach 100 Metern. Die wilde Fahrt geht weiter mit Kaffee aus Plastiktüten zum Wachhalten.

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Bukittinggi

Bukittinggi

Stundenlang reisen wir kurvenreich durch Zentralsumatra und erreichen im Minangkabau Hochland die Stadt Bukittinggi („hoher Hügel“). Eingebettet zwischen den beiden majestätischen Vulkanen Merapi und Singgalang, herrschen hier 930 Meter über dem Meeresspiegel vergleichsweise angenehme Temperaturen. Abgesehen von dem Klima finden wir das kleine Städtchen aber auch so sehr angenehm und beschaulich. Wir bleiben ein paar Tage, und erkunden die idyllische Gegend vorwiegend mit dem Roller. Leider taugen diese nicht unbedingt als Amphibienfahrzeuge und so lernen wir schnell, in unserer Tagesplanung täglich gegen 15 Uhr den unglaublichen und unablässigen Sturmregen zu berücksichtigen.

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Danau Toba

Unterwegs in Sumatra

Insgesamt 14 Stunden Fahrt in drei verschiedenen Schrottlauben bei brütender Hitze über Sumatras unsäglichste Schlaglochpisten, kombiniert mit einer zünftigen Ohrentzündung, das war der Preis, um an den wunderschön gelegenen Tobasee zu gelangen. Der Tobasee (Danau Toba) ist der größte Kratersee der Erde. Entstanden ist er durch die Eruption des Supervulkans Toba. Man geht davon aus, dass es sich dabei um den größten Vulkanausbruch der vergangenen zwei Millionen Jahre gehandelt hat.

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